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GKV hebt Präqualifizierungsstandards weiter an

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Um die hohen Qualitätsstandards in der Hörsystemversorgung weiterzuentwickeln und transparent zu halten, hat der GKV-Spitzenverband seine Empfehlung für die Anforderungen an eine funktionsgerechte Herstellung, Angabe und Anpassung von Hilfsmitteln weiter angehoben. Die im § 126 Absatz 1 Satz 3 SGB V beschriebenen Anforderungen an die räumlichen, technischen und fachlichen Voraussetzungen an den Hörakustiker wurden weiter konkretisiert. Die neuen Anforderungen gelten für alle Hörakustik-Betriebe, die sich ab dem 1. Juli 2013 präqualifizieren lassen.

Der Begriff des „Neubetriebs“ wurde durch die GKV weiter konkretisiert. So werden Betriebsbegehungen von nun an auch bei einem Inhaberwechsel, z.B. im Rahmen einer Betriebsübernahme, durchgeführt. Das gilt auch bei familieninternen Inhaberwechseln.

Da die vorgenommenen Änderungen noch nicht alle in der Vergangenheit aufgetretenen Fragestellungen ausreichend berücksichtigen, ist für den Herbst 2013 ein weiteres Fortschreiben der Empfehlungen geplant.

Hierzu werden weitere Beratungen mit den Mitgliedskassen der GKV und ggf. auch mit den Leistungserbringerverbänden und Patientenvertretungen geführt.


PräQ Gesellschaft zur Präqualifizierung mbH


Die Präqualifizierung ist eine vorwettbewerbliche Eignungsprüfung, bei der ein Leistungserbringer seine Fachkenntnis und Leistungsfähigkeit vorab nachweisen muss. Gemäß § 126 Abs. 1 S. 2 SGB V können Vertragspartner der Krankenkassen nur solche Leistungserbringer sein, die die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel erfüllen. Durch eine erfolgreiche Präqualifizierung kann diese Leistungsfähigkeit gegenüber der Krankenkasse nachgewiesen werden.


© PräQ Gesellschaft zur Präqualifizierung mbH

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