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GKV-Spitzenverband veröffentlicht neuen Kriterienkatalog zur Präqualifizierung ab 01.01.2015

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Die seit dem 1. Januar 2011 geltenden Empfehlungen für eine einheitliche Anwendung der Anforderungen an eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel nach § 126 Absatz 1 Satz 3 SGB V wurden vom GKV-Spitzenverband fortgeschrieben und treten ab 01. Januar 2015 in Kraft. Sämtliche Änderungen können Sie in unserem Download-Bereich nachlesen.

Re-Präqualifizierung 

Hintergrund ist u. a. die Festlegung der Kriterien für die erneute Nachweisführung nach Ablauf der Präqualifizierungsbestätigung nach 5 Jahren. Sechs Monate vor Ablauf der Befristung erfolgt die sogenannte Re-Präqualifizierung. Hierbei ist die Vorlage aller Nachweise vollumfänglich erforderlich. Eigenerklärungen der Leistungserbringer über die weitere Gültigkeit der im Rahmen der Erstpräqualifizierung vorgelegten Dokumente sind nicht zulässig.

Die räumlichen Voraussetzungen werden im Rahmen einer Fotodokumentation überprüft. Diese muss die aktuelle Betriebsausstattung zeigen.

Gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten

Möglich ist auch grundsätzlich die gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten, wie Empfang, Verkaufstresen und Werkstatt durch mehrere Leistungserbringer in der Hilfsmittelversorgung. Allerdings muss hier aus dem Mietvertrag hervorgehen, dass es sich um gemeinsame gemietete Räume handelt oder aber, dass das Nutzungsrecht an das andere Unternehmen übertragen wurde. Das gleiche gilt für die in der Werkstatt gemeinsam genutzten Maschinen und Geräte, auch hier muss eine entsprechende Nutzungsberechtigung vorliegen.

Die Regelungen des § 128 SGB V sind zu beachten.

Berufsrechtliche Anforderungen in einer nicht zu präqualifizierenden Zentralwerkstatt

Auch für eine Zentralwerkstatt, in der lediglich die handwerkliche Fertigung, aber keine Maßnahme, Anpassung und Abgabe des gefertigten Hilfsmittels erfolgt, ist der Nachweis der Erfüllung der berufsrechtlichen Anforderung erforderlich.

Der Leistungserbringer muss auch für eine nicht zu präqualifizierende Zentralwerkstatt die Eintragung in die Handwerksrolle nachweisen.

Die neuen Empfehlungen sind ab dem 1. Januar 2015 anzuwenden und lösen die bisherigen Empfehlungen ab.


© PräQ Gesellschaft zur Präqualifizierung mbH

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